Liebster Award

Was für eine Überraschung: Bubbles Blog hat mir und anderen den Liebster Award verliehen.

Herzlichen Dank dafür, Sebastian! Das freut mich sehr!

Der Sinn des Liebster Awards ist das Weiterempfehlen von nicht so bekannten Blogs, wie diesen hier. 🙂 Alles weitere findet ihr in den Regel, die am Ende des Beitrags stehen.

Nun zu meinen Antworten auf Sebastians Fragen:
1. Warum bloggst du?
Anfangs damit ich Dokus einfacher mit Freunden schauen kann. Weiterentwickeln tue ich meine Seite weil ich sehr viel Spass am experimentieren in technischer Hinsicht habe und mich in Form von Videos oder Videozusammenstellungen kreativ ein wenig ausleben kann.

2. Was ist das Wichtigste in deinem Leben?
Der Augenblick und ein ganz klein wenig Disziplin um gute Augenblicke anzusteuern.

3. Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?
Am liebsten etwas sportliches in der Natur.

4. Frühaufsteher/in oder Langschläfer/in?
Frühaufsteher

5. Deine persönliche Meinung zur Überwachungsdiskussion der Geheimdienste
Menschen die kaum technisches Verständnis haben diskuttieren über ihre emotionalen Befindlichkeiten. Die Diskussion bearbeitet meist Themen die veraltet sind und ist ergebnislos.

Vielleicht müsste über solche Themen eine Echtzeitdiskussion geführt werden, was allerdings utopisch und zur Zeit unmöglich ist.

Deswegen wende ich mich eher philosophischen Gedanken zu, wie zum Beispiel Focault, der den totalen Faschismus in einer Normalisierungsgesellschaft sieht, welche sich aus der „heutigen“ Disziplinargesellschaft entwickeln kann. Dies zeigt wenigstens in eine Richtung und es könnten zukünftige Gefahren zumindest erkannt werden.

6. Bist du in der Weitergabe deiner persönlichen Daten vorsichtiger geworden?
Die Überwachung überrascht mich nicht und ich war schon immer Datensparsam. Aber ich ärgere mich schon, wenn ich gezwungen werde Daten weiterzugeben, z.B. den Lebenslauf per Email zu verschicken…

7. Wenn du jetzt weltweit einmalig etwas verändern könntest, was würdest du ändern wollen?
Das Bürgerliche Grundeinkommen einführen in mehreren Ländern zu Testzwecken einrichten.

8. Wo hast du deinen letzten Urlaub verbracht?
In den Niederlanden.

9. Wie viel Zeit verbringst du wöchentlich mit dem schreiben deiner Beiträge?
Unterschiedlich. Sehr selten habe ich Schaffensphasen, da werkel ich viel am Blog rum. Oft tue ich wochenlang, ausser andere Beiträge zu lesen, gar nichts.

10. Was trinkst du lieber: Kaffee oder Tee?
Kaffee

11. Bist du ein Bücherwurm oder eher ein/e TV-Gucker/in?
Ich mag beides. Vor allem schaue ich gerne Dokus auf den öffentlichen oder auf Youtube. Free TV mit Werbung meide ich konsequent.

Meine Nominierungen

 

Meine Fragen

1. Frühaufsteher/in oder Langschläfer/in?
2. Warum bloggst du?
3. Wie viel Zeit verbringst du wöchentlich mit dem schreiben deiner Beiträge?
4. Bist du ein Bücherwurm oder eher ein/e TV-Gucker/in?
5. Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?
6. Deine persönliche Meinung zur Überwachungsdiskussion der Geheimdienste
7. Bist du in der Weitergabe deiner persönlichen Daten vorsichtiger geworden?
8. Benutzt du Addons wie NoScript, Ghostery oder Adblock um dich im Internet vor Werbung und Tracker zu schützen?
9. Schaust du dir öfters Video im Internet an? Wenn ja, eher kurze oder lange?
10. Was sind deine Lieblingsdokus?
11. Wenn du jetzt weltweit einmalig etwas verändern könntest, was würdest du ändern wollen?

Die Regeln

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

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Fortschritt und Umgestaltung des Blogs

Wie bereits angekündigt habe ich heute meinen Blog umgestaltet, vor allem im Bereich der Startseite. Weiterhin werde ich anstatt einzelner Videos jetzt Playlists zeigen. Diese werde ich im Laufe der Zeit mit neuen Videos ergänzen. Dies ist für mich einfacher und ich habe eine bessere Übersicht, wenn mal wieder ein Video gelöscht wird.

Dokus über gesellschaftliche, innen- und außenpolitische Themen zu sehen, halte ich zwar für sehr wichtig. Aber weil diese teilweise auf das Gemüt schlagen, habe ich mir eine Art umgekehrte Triggerwarnung ausgedacht. Positive Dokus werde ich jetzt mit folgenden Smiley oben links im Beitragsbild und unter dem Video im Artikel kennzeichnen.

positiv

In Zukunft werde ich neben Dokus auch das ein oder andere Projekt mit Videos ausprobieren.

Um Dokus und Clips einfacher auf dem Smart-TV und ähnliches Geräten anzuschauen, habe ich zusätzlich einen neuen Youtube Kanal erstellt. Dieser lautet: „bertrandolf7“ und ist unter https://www.youtube.com/user/bertrandolf7/ erreichbar.

Weiterhin kann man mir bei Twitter unter dem Namen „Bert_Randolf“ oder https://twitter.com/Bert_Randolf folgen.

Zum Abschluss möchte ich nochmal allen meinen Followern für die Unterstützung und Gefolgschaft danken. Und kündige an, das ich die nächste Zeit etwas aktiver sein werde.

Liebe Grüße

Bert Randolf

Neuer Blog & Twitter Account

Vor einigen Minuten habe ich meinen neuen Blog ArtikelEcke eröffnet. Dort will ich Artikel zu Gott, der Welt und was auch immer kommt posten.

Würde mich über einen Besuch und ein Feedback freuen 🙂

http://artikelecke.wordpress.com/

Desweiteren habe ich jetzt einen Twitter Account, die Addy ist https://twitter.com/Bert_Randolf . Welcher sozusagen dann meine Zentrale bildet. Folge mir und ich folg dir 🙂

Die Dokuecke werde ich bald übersichtlicher gestalten und die Tage einen Youtubechannel anbieten, damit die Inhalte besser auf dem Smart Tv geschaut werden können.

LG
BR

 

Sex, Nazis, Nachkriegsdeutschland, 68er

Heute möchte ich auf verschiedene Zeitungsartikel die auf einem Buch basieren aufmerksam machen. Die berühmten 68er wollten mit der Befreiung der Liebe gegen die faschistische repressive Sexualmoral der Nachkriegszeit demonstrieren. Dagmar Herzog beschreibt in ihrem Buch „Die Politisierung der Lust“ ein ganz anderes Bild der Geschichte. Dort wird beschrieben, das die repressive Sexualmoral schon der antifaschistische Konter auf die sexuelle Freizügigkeit und teilweise Emanzipation in der NS Zeit war. Somit waren die antifaschistischen 68er im Geiste quasi, aus Unwissenheit, in der Tendenz eher faschistisch.

Die Kirche wurde in der NS zurückgedrängt und die Scheidungsgesetze gelockert. Natürlich hatte die Biopolitik des Regimes Gründe, denn sie forderte Kinder um mehr Soldaten zu bekommen. Und natürlich sollten sexuelle Kontakte nur unter Volksgenossen stattfinden und nicht mit Kriegsgefangen, Erbkranke, Juden, usw….

Ich möchte dies in meinem Artikel auch nicht vertiefen, weil dies alles in den Artikel beschrieben wird, dafür habe ich folgend ein paar Ausschnitte gewählt. Finde die Geschichte der Nachkriegszeit immer spannender, möchte in der Hinsicht auch nochmal auf das spannende Video Unser Wirtschaftswunder – Die wahre Geschichte verweisen, indem weitere Legenden der Nachkriegszeit aufgedeckt werden.

Die Entdeckung: Was die 68er über den Nationalsozialismus dachten, passt mit dessen Interpretation in den fünfziger Jahren auffällig nicht zusammen. In den fünfziger Jahren galt der Nationalsozialismus als sexuell unerträglich permissiv, also schien Sittenstrenge das Gebot der Stunde zu sein, um die Republik moralisch neu zu fundieren. Den 68ern hingegen galt der Nationalsozialismus als sexuell repressiv, als ein Regime unterdrückter Lust, also erschien vielen die sexuelle Befreiung als der gebotene Weg, die Republik von ihrer Vorgeschichte zu emanzipieren.

Auch für ihre Analyse der sechziger Jahre zieht Herzog aus dem kompexen Geflecht der Faktoren nur die Fäden der Sexualitätsgeschichte heraus. In ihren Augen ist die Freizügigkeit der 68er auch eine Konsequenz daraus, den Massenmord als Folge sexueller Unterdrückung zu erklären. In der Sexualmoral der fünfziger Jahre sah die junge Generation nicht die Neuorientierung, sondern ein Fortbestehen nationalsozialistischer Rigidität. Der strenge »Wunsch, nur gut zu sein«, den Sophinette Becker im Verhalten der neuen Linken ausmachte, entsprang auch der Strenge der Elterngeneration, welche die 68er als verschleierte Verdrängung von Schuld verstanden. Dass diese junge Generation dabei allzu oft in der Gefühllosigkeit gegenüber den Opfern verharrte, gehört zu den Kehrseiten des wütenden Selbstbefreiungsversuchs.

http://www.dereferer.org/?http%3A%2F%2Fwww%2Ezeit%2Ede%2F2005%2F42%2FST%2DLust%2DTAB

Das Regime thematisierte Sex öffentlich als etwas Natürliches und Reines und förderte den außer- und vorehelichen Geschlechtsverkehr – etwa in BDM, HJ oder Reichsarbeitsdienst. Diese Freizügigkeit erkläre auch die Bindung der Jugendlichen an das Regime.

http://www.dereferer.org/?http%3A%2F%2Fwww%2Esueddeutsche%2Ede%2Fkultur%2Fdas%2Dbuch%2Ddagmar%2Dherzog%2Ddie%2Dpolitisierung%2Dder%2Dlust%2Ddie%2Dgerman%2Dangst%2Dvor%2Dsex%2D1%2E892318

Willkürliches Gendern

Vorhin habe ich einen Artikel in der taz gelesen und mir ist willkürliches Gendern aufgefallen.

Facebook-Freundschaften zwischen Schülern und Lehrern sind per Gesetz untersagt.

Der Anriss ist ganz maskulin ohne das etwas gegendert wurde.

väterliche Gesetz zu regeln.

Das Väterliche Gesetz ist auch irgendwie ein Unding.

Das Verhältnis zwischen Pädagogen und SchülerInnen ist von jeher ein Schwieriges.

Beim ersten Satz ist mir aufgefallen, das die Authoritätperson maskulin mit Pädagoge bezeichnet wird. Und im selben Satz, sind die untergebenen Schüler auf einmal, ich finde willkürlich, gegendert. Gendern ist schon so eine Sache für sich und alle können davon halten, was sie wollen. Aber das in einem Satz beinahe willkürlich die maskuline und die gegenderte Schreibweise verwendet wird, ist auf jeden Fall falsch. Oder nicht?

Unterstellungen spare ich mir und jeder kann sich selbst Gedanken machen, warum „Das Verhältnis“ zwischen der Maskulinen Schreibform und der gegenderten von jeher ein Schwieriges ist. Und ob das alles Zufall sein soll…