Drogen: Amerikas längster Krieg

Es gibt gute Dokus und es gibt Hammerdokus, diese gehört in die 2te Kategorie. Diesmal geht es nicht um die Substanz an sich, sondern unter anderen, um folgende Fragen: Wen trifft, es? Wieso diese? Wieso ist es illegal? usw…

Die Doku liefert erschreckende Antworten. Es geht um Rassismus, es sitzen jetzt mehr Schwarze in Gefängnisse, wie Sklaven auf Plantagen gearbeitet haben. Kapitalistische Auslöser, die Arbeitslosigkeit schaffen und die Unterschicht, die Perspektivlosigkeit anfängt mit Drogen zu handeln. Profiteure, die Privatgefängnise betreiben und Sicherheits Artikel verkaufen. Politiker die durch „hartes Durchgreifen“ Wahlen gewinnen. Und vieles Unglaubliches mehr. Eine teufliche, sich selbst verstärkende Spirale.

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4 Kommentare zu “Drogen: Amerikas längster Krieg

  1. Hammer-Doku, in der Tat. Danke.

    Interessant in dem Zusammenhang vielleicht noch, dass Meth im WKII erfunden wurde (Pervitin) und damals eine von der Wehrmacht eingesetzte Massendroge war.

    Ähnliche Muster kennt man ja schon von der Alkoholprohibtion in den 1920ern, da ging es eben gegen die verarmten Europäischen Einwanderer. Allerdings war das damals wohl nicht wirklich politisch durchsetzbar.

    Die Arte Reihe dazu finde ich auch sehr interessant. Schade, dass Folge 1 und 5 nicht mehr bei youtube sind. Die Reihe wird aber offenbar ab dem 16.11. wiederholt.

    • Danke, ich sichte die mal die Woche, gehen ja richtig lange. Das Muster der Diskriminierung ist sehr spannend und welche -versteckte- Instrumente genutzt werden, finde ich teilweise sehr krass und total verblüffend.

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