Willkürliches Gendern

Vorhin habe ich einen Artikel in der taz gelesen und mir ist willkürliches Gendern aufgefallen.

Facebook-Freundschaften zwischen Schülern und Lehrern sind per Gesetz untersagt.

Der Anriss ist ganz maskulin ohne das etwas gegendert wurde.

väterliche Gesetz zu regeln.

Das Väterliche Gesetz ist auch irgendwie ein Unding.

Das Verhältnis zwischen Pädagogen und SchülerInnen ist von jeher ein Schwieriges.

Beim ersten Satz ist mir aufgefallen, das die Authoritätperson maskulin mit Pädagoge bezeichnet wird. Und im selben Satz, sind die untergebenen Schüler auf einmal, ich finde willkürlich, gegendert. Gendern ist schon so eine Sache für sich und alle können davon halten, was sie wollen. Aber das in einem Satz beinahe willkürlich die maskuline und die gegenderte Schreibweise verwendet wird, ist auf jeden Fall falsch. Oder nicht?

Unterstellungen spare ich mir und jeder kann sich selbst Gedanken machen, warum „Das Verhältnis“ zwischen der Maskulinen Schreibform und der gegenderten von jeher ein Schwieriges ist. Und ob das alles Zufall sein soll…

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2 Kommentare zu “Willkürliches Gendern

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